Mit dem Album Nummer 4 wollten "Boney M." und vor allem ihr Produzent
Frank Farian Maßstäbe setzen: Noch ausgefeiltere Sounds auf dem "aktuellen Stand der Technik", noch aufwändigere Kostüme für die vier Gruppen-Mitglieder - und noch mehr Erfolg in den Charts. Vor allem die Single "Rivers Of Babylon", eigentlich ein Gospel-Song, den die "
Melodians" schon einmal zu einem Pop-Hit machte, schrieb Chart-Geschichte: Alleine in Deutschland stand die Single 17 Wochen auf Platz 1 der Charts - ein Rekord, der bis heute nicht überboten wurde.
Es war nur eine von wiederum einigen Cover-Versionen auf dem Album: "Painter Man" stammte im Original von "
Creation", "King Of The Road" war ein Country-Hit für
Roger Miller und "Heart Of Gold" dürfte in der Boney M.-Version seinem Schöpfer
Neil Young allenfalls finanziell Freude bereitet haben. Daneben gab es eben einige neue Farian-Kompositionen. Hervorstechend ist da sicher der Opener, der Titelsong "Nightflight To Venus", der im Original sieben Minuten lang war, dann aber auf fünf Minuten zusammengestrichen wurde und nahtlos in "Rasputin", eine Single-Auskopplung übergeht, wodurch hiervon eine längere (aber nicht unbedingt bessere) Album-Version entsteht. In Deutschland war "Painter Man" auf der B-Seite von "Raspitin" zu finden - in Großbritannien ging der Song auch eigenständig in die Top Ten.