Das zehnte "Queen"-Album - das erste nach dem Soundtrack "Flash Gordon" - wirkt wie die konsequente Fortsetzung der etwas technokratisch angehauchten Filmmusik, wieder produziert zusammen mit dem deutschen Reinhold Mack. Gleich mit den ersten drei Titeln ("Staying Power", "Dancer" und "Back Chat") schmeißen sie sich doch gewaltig an aktuelle Funk- oder gar Disco-Rhythmen ran, ehe mit "Body Language" (einer eher durchschnittlich-erfolgreichen Single-Auskopplung) dann der Versuch folgt, dies mit etwas "Queen-typischeren" Sounds zu verbinden.
Erst mit der "B-Seite" der Vinyl-Version erkennt dann der "Queen"-Fan "seine" Band wieder. "Put Out The Fire" ist ein guter Rock-Song, dem mit "Life Is Real (Song For Lennon)" eine (natürlich) von
Freddie Mercury geschriebene Hommage an den gut ein Jahr vor dem Erscheinen des Albums erschossenen Ex-"Beatle" folgt. Den vielleicht typischsten "Queen"-Song des Albums liefert Gitarrist
Brian May mit "Los palabras del amor" - insgesamt versöhnt die "B-Seite" dann den "Queen-Fan" wieder mit seinen Helden und hat abschließend noch ein besonderes Highlight anzubieten: "Under Pressure", das bereits vorab als Single erschienene Duett mit
David Bowie - übrigens zu Lebzeiten von Freddie Mercury der einzige Song auf einem "Queen"-Album, bei dem ein Nicht-Band-Mitglied die Lead-Vocals (mit-)übernahm...