Auch wenn Harry Connick jr. hierzulande vielleicht eher als
Schauspieler denn als Sänger bekannt ist, nimmt er seit 1987 bereits regelmäßig Schallplatten auf - vorzugsweise mit großer Big Band-Besetzung und im Stile der 1940er Jahre. Am Besten in Erinnerung ist vielleicht sein Soundtrack zu
"Harry und Sally". Nachdem er in den 1990er Jahren auch eine Zeitlang mit moderneren Rhythmen flirtete und in den letzten Jahren einige Instrumental-Alben (er ist auch ein begabter Pianist) aufnahm, so präsentiert er nun mit "Oh My Nola" sein erstes Pop-Album nach drei Jahren.
Alle Songs des Albums haben eins gemeinsam - sie haben eine Verbindung zu New Orleans und Connick sieht das Album als Liebeserklärung an die Stadt, die durch den Hurricane "Katrina" im Jahr 2005 schwer verwüstet wurde. Die Mischung ist bewährt: Neben einigen Klassikern wie
Lee Dorseys "Working In The Coal Mine" oder
Hank Williams' "Jambalaya" – bekannt geworden vor allem durch
Fats Domino -, denen er durch seine Arrangements (und das meiste hat er wirklich wieder selbst arrangiert) einen neuen Anstrich verpasst, enthält "Oh, My Nola" auch vier Eigenkompositionen. Einen Großteil der Einnahmen will Connick jr. Hilfsfonds für die Opfer des verheerenden Hurricanes spenden.