Anfang der 1980er Jahre schrieben die "Go-Go's" Musik-Geschichte: Als erste "reine" Frauenband, die ihre Songs selbst schrieb und ihre Instrumente selbst spielte, gelang Ihnen ein Nr. 1-Album ("Beauty And The Beast") in den USA. So begründeten sie ihren legendären Ruf mit nur drei Alben, die sie zwischen 1981 und 1984 einspielten - um sich danach wieder zu trennen. Nur Sängerin
Belinda Carlisle schaffte alleine dauerhaften Erfolg,
Jane Wiedlin kam 1988 mit "Rush Hour" zu kurzem Ruhm; und so beschloss man ab 1994 wieder zusammen aufzutreten und zu touren.
CD-mäßig gab es aber - abgesehen von ein paar Neueinspielungen für das 94er Album "Return To The Valley Of The Go-Go's" - erstmal nichts Neues: bis zum Jahr 2005. Da legen sie nun mit "God Bless The Go-Go's" bei einem kleineren Label ihr erstes neues Album nach 21 Jahren vor. Und vom ersten Titel "La La Land" an merkt man: Das rockt wie eh und je. Krachende Gitarren treffen da auf zuckersüße Mitsing-Melodien, unwiderstehliche Chor-Harmonien und Belinda Carlisles Stimme, die sich in all den Jahren kaum verändert hat.
Und wie eh und je hat die Band das gesamte Song-Material (teils mit externen Co-Autoren) selbst geschrieben - am fleißigsten Charlotte Caffey, die außer an drei Songs an allen Tracks mitgeschrieben hat., eher zurückhaltend Belinda Carlisle, die nur an zwei Nummern mitwerkelte. Das Resultat macht auf jeden Fall gute Laune und obwohl die meisten ihre Solo-Karrieren weiterverfolgen, hört man, dass die "Go-Go's" auch weiterhin gemeinsam auftreten und auf Tour gehen wollen...