Nach ihrem 1999er Debüt Album "Monarch" musizierte die gebürtige Kanadiern Leslie Feist zunächst wieder mit der Band "
Broken Social Scene" und lebte nahezu zwei Jahre in einer WG in Berlin. Dort lernte sie den Gitarristen
Gonzales kennen, mit dem zusammen sie einen Großteil der Songs für ihr zweites Solo-Album "Let It Die" schrieb. Sie nahm das Album 2002 und 2003 in Paris auf, bevor sie 2004 eine große Plattenfirma fand, die es veröffentlichte.
"Let It Die" unterteilt sich in zwei Sektionen: Die ersten fünf Songs sind Eigenkompositionen von Leslie Feist, teilweise zusammen mit Gonzales, die letzten sechs Songs sind Cover-Versionen. Die eigenen Songs sind recht eigenständige Mischungen zwischen Liedermacher-Pop, Latin und Bossa-Nova Einflüssen und einem Hauch Jazz. Die bekannteste Nummer ist wohl "Mushaboom", die auch als Single erschien und wohl aufgrund ihres hypnotischen "Sh-Boom" von "Lacoste" für eine Werbekampagne verwandt wurde.
Die Cover-Songs sind bunt gemischt: "Lonely Lonely" basiert auf der Instrumental-Komposition "Sacramento" des Gitarristen und Bassisten Tony Sherr und wurde von Leslie Feist mit einem Text versehen, "When I Was A Young Girl" ist ein Traditional, "Secret Heart" schrieb und sang
Ron Sexsmith, der Song wurde auch von
Michael Buble gecovert. "Inside And Out" hieß 1979 bei den "
Bee Gees" noch "Love You Inside Out", und "Now At Last" war vor Jahrzehnten einmal ein Erfolg für
Dick Haymes.