Man verbindet diese Stimme immer noch eindeutig mit den "1980ern" - Tony Hadley schmeichelte sich damals als Sänger der "New Romantic"-.Band "
Spandau Ballet" in die Herzen der Pop-Fans. 1992 veröffentlichte er sein erstes Solo-Album "The State Of Play", aber obwohl er in den Folgejahren recht regelmäßig neue Alben auf den Markt warf, schaffte er den Durchbruch nie und blieb immer "The Voice Of Spandau Ballet".
2006 versucht er nun mit einem fast schon bewährten Rezept seinem Namen ein neues Image zu geben: Er singt "Swing-Klassiker", wie schon viele vor ihm -
Robbie Williams,
Rod Stewart,
Paul Anka, um nur ein paar zu nennen - zuvor. Besonders originell ist seine Auswahl auf den ersten Blick nicht: "Just A Gigolo" ist dabei, ebenso wie "Sea Of Love" oder "Bewitched, Botheres And Bewildered". Aber auch
Jim Croces "Time In A Bottle" verpasst einen Big Band-Style. Mit "Star" und "Leaves Of Love" hat er dann auch zwei eigene Songs im Köcher, die sich nahtlos in das Album einfügen. Gut gewählt auch der Opener: "The Mood I'm In" versetzt den Hörer direkt in jene "Mood", die er haben sollte, um das Album zu genießen.
Witziges Detail: Als "Hommage an die guten alten Zeiten der Vinyl-Scheiben" unterteilt Tony Hadley seine CD nach neun Titeln virtuell in eine "A"- und eine "B"-Seite...