Nachdem
"Hot Space" 1982 nicht sonderlich gut gelaufen war, widmeten sich die "Queen"-Musiker zunächst einmal Solo-Projekten, ehe sie für ihr elftes Studio-Album wieder gemeinsam mit Co-Produzent Reinhold Mack ins Studio gingen. Mit "Radio GaGa", einem Radio-Hit, der inhaltlich eher eine Kritik am aktuellen Rundfunkgeschehen und eine Lobhymne auf die "guten alten Zeiten war, und der ausgerechnet von Drummer
Roger Taylor geschrieben wurde, war ihnen immerhin eine große Aufmerksamkeit sicher.
"The Works" enthält weniger Disco- und Funk-Sound als die Vorgänger, wenngleich der Synthesizer eins der dominierenden Elemente der Produktion bleibt. Nicht mehr so rockig wie die Alben der Anfangszeit (
Brian Mays "Hammer To Fall" ist da schon die Ausnahme) enthält das Album doch alle Zutaten, die man von einem "Queen" Album erwartet: "It's A Hard Life" ist die gewohnt schwülstige Ballade, der
Freddie Mercury Dank des Intros und seiner Stimme das besondere Etwas verleiht, "Man On The Prowl" könnte als Bruder der Hit-Single "Crazy Little Thing Called Love" durchgehen und "Is This The World We Created" bildet den bombastischen Abschluss. Nicht zu vergessen "I Want To Break Free", ein Single-Hit der schon andeutete, dass "Queen" sich zukünftiger doch pop-orientierter zeigen würden.