Zwei Jahre nach "It's Time" legt der Kanadier Michael Bublé sein nunmehr drittes Album in Zusammenarbeit mit Produzenten David Foster vor. Er bleibt seinem Stil dabei treu: Eine Mischung aus Songs aus der Big Band- und Swing-Ära, die er stilgetreu interpretiert, mischt er mit Songs, die man so in Swing-Versionen noch nie erlebt hat und selbst geschriebenen Nummern.
Zwei Songs sind es genau, die aus seiner Feder stammen, die erste Single-Auskopplung "Everything" sowie der Track "Lost". "Everything" ist übrigens die einzige Nummer des Albums, die nicht von seinem Mentor David Foster produziert wurde, sondern von Bob Rock, der sich als Produzent für "
Metallica\" und "
Bon Jovi" einen Namen machte.
Vertraut im Big Band-Sound klingen Songs wie "That's Life", wo sich Bublé dem Vergleich mit
Frank Sinatra stellen muss, ihn aber auf seine eigene Art auch nicht zu scheuen braucht, "The Best Is Yet To Come" oder auch der Titelsong "Call Me Irresponsible". Songs wie "Always On My Mind" dagegen kannten wir in der tränenziehenden Version von
Elvis Presley und als "Dance-Nummer" der "
Pet Shop Boys" - Buble macht daraus einen Bar-Song. Auch
Leonard Cohens "I'm Your Man" hätte man hier vielleicht nicht erwartet. Stimmig auf jeden Fall die Interpretation von
Billy Pauls "Me And Mrs. Jones, gefühlvoll auch seine Version von
Eric Claptons "Wonderful Tonight".