Nachdem gleich sein erstes Album bei Columbia (
"Piano Man") ein kleiner Erfolg geworden war und mit dem Titelsong und "Captain Jack" auch zwei Radio-Hits hervorgebracht hatte, legte Billy Joel nur ein Jahr später mit "Streetlife Serenade" nach. "Streetlife Serenade" zeigt, welch guter Songschreiber Joel war - viele der Nummern wurden über die nächsten 30 Jahre Standards in seinen Live-Shows. Stilistisch dominiert hier noch eindeutig Billy Joels Klavierspiel, auch leichte Jazz-Einflüsse lassen sich ausmachen.
Sogar zwei Instrumentalnummern gönnte er sich und seinen Fans: Den "Root Beer Rag" und den Schluss-Song "The Mexican Connection". "Los Angelenos" wurde offensichtlich durch seinen Umzug nach Kalifornien inspiriert. Wegweisend war auch der Song "The Entertainer", in dem er schon als junger Musiker beschrieb, wie frustrierend es sein kann, wenn die Plattenfirmen nur den Profit im Kopf haben und jeden Song auf drei Minuten runterkürzen.