1992 nahm die Krefelderin Andrea Berg mit "Kilimandscharo" ihre erste Single auf – allerdings blieb sie ebenso wie das Debüt-Album "Du bist frei" weitgehend unbeachtet. 1997 kam sie mit ihrem dritten Album zum ersten Mal in die Longplay-Charts und als im Oktober 2001 nach fünf Studio-Alben diese "Best Of"-CD veröffentlicht wurde, war dies "eigentlich" nichts Besonderes.
Für die Kopplung hatte man aus den ersten fünf Alben die größten Radio-Hits ausgewählt (in die Single-Verkaufs-Charts kam Andrea Berg erst 2006 zum ersten Mal), die Eugen Römer komponiert hatte – was bedeutete, dass zum Beispiel "Mach mir schöne Augen" aus der Feder von Jack White unter den Tisch fiel. Dazu kamen mit "Geh doch, wenn du sie liebst" und "Auch heute noch" zwei neue Tracks (die dann aber auch auf das Nachfolge-Album "Nah am Feuer" genommen wurde) und ein "Partymix.
Das sensationelle an diesem Album ist, dass es sich danach über 280 Wochen in den deutschen Album-Charts hielt und damit der Start zur Karriere von Andrea Berg war. In der Zwischenzeit kamen vier weitere (neue) Andrea Berg.-Alben in die Charts – die "Best Of" überlebte sie alle. Bei dem "Einheitssound" eigentlich verwunderlich. 2007 wollte man den Erfolg mit einer "Neuen Best Of (Teil 2)" wiederholen.